EU PROGRAMM

Mach mit beim ESK

Engagiere dich in sozialen Projekten, sammle internationale Erfahrungen und werde Teil einer solidarischen Gemeinschaft. Lerne Menschen kennen und entdecke neue Kulturen.

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ESK macht die Welt ein bisschen besser!

Das ESK bietet dir die Möglichkeit, dich für die Gemeinschaft zu engagieren, Gutes zu tun und einmalige Erfahrungen zu sammeln.

EU PROGRAMM

Was ist das ESK?

ESK ist ein Programm der EU, das sich gezielt an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtet. Das ESK bietet dir die Möglichkeit, dich für die Gemeinschaft zu engagieren, Gutes zu tun und einmalige Erfahrungen zu sammeln.

Die Plattform ESK funktioniert wie eine Dating App: Hier finden sozial tätige Organisationen und sozial interessierte Jugendliche zusammen, um gemeinsam voneinander zu profitieren.

ESK macht die Welt ein bisschen besser!

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) umfasst zwei Aktionsbereiche mit vier Förderaktionen. 

Beteiligung junger Menschen an solidarischen Tätigkeiten
Unterstützungsangebote

Zudem wird den teilnehmenden Organisationen und jungen Menschen eine Reihe an Unterstützungsangeboten zur Verfügung gestellt, um die hohe Qualität der solidarischen Aktivitäten zu gewährleisten: 

Mit dem Europäischen Solidaritätskorps wird die Solidarität als einer der Grundwerte der EU gefördert. Dabei liegt der Fokus auf leicht zugänglichen und hochwertigen solidarischen Tätigkeiten in Form von Freiwilligentätigkeiten. Indem auf soziale und humanitäre Herausforderungen reagiert wird, soll der soziale Zusammenhalt, Solidarität, Demokratie, europäische Identität und aktive Bürgerschaft in Europa und darüber hinaus gestärkt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Förderung nachhaltiger Entwicklung, sozialer Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe. 

 

Es werden leicht zugängliche Möglichkeiten für junge Menschen geschaffen, um sich unabhängig von ihren Voraussetzungen im Rahmen von solidarischen Aktivitäten zu engagieren und zu positivem gesellschaftlichen Wandel beizutragen. Dabei sollen die jungen Menschen Kompetenzen für ihre persönliche, soziale, bürgerschaftliche, kulturelle und berufliche Entwicklung erwerben und damit wird ihr langfristiges bürgerschaftliches Engagement gefördert. 

 

Das ESK setzt vier Prioritäten, die in allen Bereichen berücksichtigt werden sollen: 

Die Europäische Kommission hat im November 2025 offiziell die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das ESK-Programmjahr 2026 veröffentlicht. Im neuen Programmleitfaden finden sich alle Details zu den einzelnen Förderschienen im ESK inkl. Deadlines zur Antragstellung.

Inklusion steht im Fokus

Mit dem Programm wird insbesondere das Ziel verfolgt, jungen Menschen, auch denjenigen mit geringeren Chancen, allgemein zugängliche Gelegenheiten zu bieten, sich in solidarische Tätigkeiten einzubringen, die positive gesellschaftliche Veränderungen in der Union und darüber hinaus bewirken, und die es ihnen zugleich ermöglichen, ihre Kompetenzen zu verbessern sowie anerkennen und validieren zu lassen. Gleichzeitig soll damit ihr fortwährendes bürgerliches Engagement gesteigert werden.

Antragsfristen und Details zum Europäischen Freiwilligenkorps

Die Fristen zur Einreichung von Förderanträgen liegen je nach Art der Aktivität zwischen dem 18. Februar und 1. Oktober 2026.

Weiterführende Informationen zum Programmjahr 2026
Weiterführende Informationen zum Programmjahr 2025
Antragsfristen und Details zu Erasmus+

Die Europäische Kommission hat zudem am 19. November 2024 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Erasmus+ Programmjahr 2024 veröffentlicht. Die Antragfristen und den Programmleitfaden finden Interessierte hier.

Tauche ein in die Möglichkeiten, die Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK) bieten. Die beiden Programme bringen Menschen aller Altersgruppen zusammen, ermöglichen grenzüberschreitende Mobilität und schaffen Chancen und Mehrwert.

ENGAGEMENT & PROJEKTE

Engagement im ESK

Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.

PROGRAMMÜBERSICHT

Das ESK-Programm

Um dem Anspruch, die Welt ein bisschen besser zu machen, gerecht zu werden, setzt das ESK Programm vier klare Prioritäten bei der Auswahl förderungswürdiger Projekte.

Ein Schwerpunkt gilt der Teilhabe von jungen Menschen, die aufgrund verschiedener Faktoren geringere Chancen auf den Zugang zu Bildungsangeboten haben als Gleichaltrige. Zu diesen Faktoren gehören  u.A. Behinderungen, Lernschwierigkeiten oder ein Fluchthintergrund. Dabei soll auch der wertschätzende Umgang in der Vielfalt gefördert werden. 

Durch Diskussionen, Beiträge und konkrete Projekte sollen die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung ins Zentrum gestellt werden. Das ESK fördert sowohl Projekte, die der Sensibilisierung dienen, als auch Aktionen, die bei Aktivitäten und in Projekten nachhaltige sowie klima- und umweltfreundliche Ansätze verfolgen. 

Der Zusammenhalt und die Stärkung der Demokratie in Europa ist ein wichtiges Anliegen des ESK. Das kann nur durch gesellschaftliches Engagement und aktive demokratische Beteiligung gelingen. Entsprechend fördert das ESK Projekte, die diesen Zielsetzungen unterstützen, wie durch aktive gesellschaftliche Teilhabe und die Vermittlung dazugehöriger Kompetenzen.

Im Sinne der europäischen Digitalisierungsstrategie «Europas Zukunft gestalten» fördert das ESK Projekte und Aktivitäten, welche Stärkung der digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen bei allen Bürgerinnen und Bürgern im Fokus haben, womit auch die digitale Vernetzung und der Austausch gefördert werden. Dazu gehört auch die Vermittlung von Chancen und Risiken digitaler Technologien.

TEILNEHMEN

Ich will auch!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich im Rahmen des ESK zu engagieren. Dazu eine einfache Übersicht:

Mit dem Freiwilligendienst arbeiten und leben junge Menschen für eine befristete Dauer in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland. Ob in einem Umweltprojekt im Nationalpark, einem Jugendzentrum in einem sozial schwachen Viertel oder einem Projekt mit jungen Geflüchteten, die Bandbreite ist gross.

Der Freiwilligendienst kann jungen Menschen wertvolle Kompetenzen vermitteln und ihnen persönliche wie berufliche Orientierung geben.

Bedingungen
  • Der Freiwilligendienst ist offen für alle jungen Menschen. Der Beteiligung junger Menschen mit geringeren Chancen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Freiwilligen müssen zum Start der Aktivität 18 Jahre und dürfen nicht älter als 30 Jahre alt sein.
  • Alle beteiligten Organisationen müssen über ein gültiges Qualitätssiegel verfügen.
  • In der Regel dauert ein Freiwilligendienst zwischen zwei und zwölf Monaten. Kürzere Projekte ab zwei Wochen sind für junge Menschen mit geringeren Chancen möglich.
  • Im Europäischen Solidaritätskorps Portal registrieren sich sowohl Organisationen wie auch die jungen Menschen und können sich direkt ansprechen und auswählen.

Das Europäische Solidaritätskorps bietet einer Gruppe junger Menschen die Möglichkeit gemeinsam in einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten. Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Umsetzung eines Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche, die Unterstützung bei der Restaurierung eines Jugendclubs oder der Einsatz in Naturschutzprojekten.

Bedingungen
  • Die Arbeit in Freiwilligenteams richtet sich vor allem an junge Menschen mit geringeren Chancen. Ein Team besteht aus zehn bis 40 Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern, die zum Start der Aktivität 18 Jahre alt sein müssen und nicht älter als 30 Jahre alt sein dürfen.
  • Die Dauer eines Einsatzes liegt zwischen zwei Wochen und zwei Monaten. Mindestens eine der beteiligten Organisationen muss über ein gültiges Qualitätssiegel verfügen.
  • Im Europäischen Solidaritätskorps Portal registrieren sich sowohl Organisationen wie auch junge Menschen und können sich direkt ansprechen und auswählen.

Im Rahmen eines Solidaritätsprojektes habt ihr die Möglichkeit, als Gruppe eure eigene Projektidee umzusetzen.

Ob Urban-Gardening, Nachbarschaftshilfe oder Recycle-Workshops – dem thematischen Spektrum von Solidaritätsprojekten sind keine Grenzen gesetzt. Die lokale Gemeinschaft soll positiv von dem Projekt profitieren und Europa von den Bürgerinnen und Bürgern erfahrbar und greifbar gemacht werden.

Bedingungen
  • Für ein Solidaritätsprojekt müsst ihr mindestens fünf junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren sein und eine Idee mit europäischem Bezug haben, die eurer lokalen Gemeinschaft zugutekommt.
  • Um das Projekt zu beantragen, müsst ihr eure Gruppe einmalig im Registrierungssystem der EU-Kommission anmelden. Auch jedes eurer Teammitglieder registriert sich einzeln im Europäischen Jugendportal, um eine persönliche Teilnehmendennummer zu erhalten und als Gruppenmitglied zu eurem Projekt zugeordnet werden zu können. Anschliessend könnt ihr zu den offiziellen Fristen euren Projektantrag einreichen.
  • Alle Mitglieder der Projektgruppe müssen in Liechtenstein ihren regulären Wohnsitz haben.
  • Die Projektziele, die Aufgaben und deren Umsetzung plant ihr selbstständig. Eine Organisation kann euch dabei aber unterstützen und begleiten, besonders bei schwierigeren Aufgaben wie Finanzen und Projektmanagement.
  • Die Dauer des Projektes kann insgesamt zwei bis zwölf Monate betragen.

Der Aktionsbereich „Beteiligung junger Menschen an solidarischen Tätigkeiten im Bereich der humanitären Hilfe“ ist neu im Europäischen Solidaritätskorps 2021-2027. Ziel ist, einen Beitrag zu einer bedarfsorientierten humanitären Hilfe zu leisten, die auf Schutz des Lebens, Abmilderung menschlichen Leids, Wahrung der Menschenwürde sowie Katastrophenvorsorge ausgerichtet ist.

Mit dem Format der Freiwilligentätigkeiten im Bereich der humanitären Hilfe wird jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren die Möglichkeit geboten, sich weltweit solidarisch im Rahmen humanitärer Hilfe zu engagieren. Organisationen, die im Bereich der humanitären Hilfe aktiv sind, können zentral bei der EACEA ein Qualitätssiegel und Fördermittel beantragen.

Anträge für ein Qualitätssiegel können kontinuierlich eingereicht werden. Die am Aktionsbereich beteiligten Länder liegen in Einsatzgebieten der humanitären Hilfe, wobei es sich nicht um Krisenregionen bewaffneter Konflikte handeln darf.

Für weitere Informationen und Beratung zum Qualitätssiegel für diesen Aktionsbereich wenden Sie sich bitte an die zuständige Kontaktstelle für Freiwilligenaktivitäten der humanitären Hilfe (E-Mail: EACEA-EUAID-VOLUNTEERS@ec.europa.eu)

Hier finden Sie alle Informationen zu dem Aktionsformat:
https://youth.europa.eu/news/are-you-under-35-interested-volunteering-humanitarian-aid-field_en

Kontakt

Der einfachste Weg zur Teilnahme für Organisationen und Unternehmen mit sozialem Engagement ist der persönliche Kontakt mit der ESK-Beratungsstelle für Liechtenstein.

Hier erfährst du alles über die Voraussetzungen, Akkreditierung, Projektantrag, Projektabwicklung und Abschlussbericht.

Alle Organisationen, die sich an Freiwilligen­tätigkeiten im ESK beteiligen möchten, müssen sich zuvor akkreditieren lassen. Nach erfolgreicher Akkreditierung erhalten Sie ein Qualitätssiegel. Die Anträge können ganzjährig eingereicht werden. Folgende Arten bzw. Rollen von Qualitätssiegeln gibt es:

Das Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen richtet sich an Organisationen, die Freiwillige aufnehmen wollen. In dieser Funktion nimmt Ihre Organisation Freiwillige auf und unterstützt diese (z.B. durch die Gestaltung von Aktivitäten für die Freiwilligen, Unterstützung der Freiwilligen während des Aufenthalts, etc.). 

Ein Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen ist für die gesamte Programmlaufzeit (2021-2027) gültig.

Zum Antragsfomular

Das Qualitätssiegel für unterstützende Einrichtungen richtet sich an Organisationen, die sowohl Freiwillige als auch aufnehmende Einrichtungen unterstützen möchten.

In dieser Funktion unterstützt Ihre Organisation Freiwillige (z.B. durch Training der Freiwilligen vor, während und nach dem Aufenthalt) sowie aufnehmende Einrichtungen (bei der Abwicklung der Mobilitäten). 

Ein Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen ist für die gesamte Programmlaufzeit (2021-2027) gültig.

 Organisationen, die künftig selbst Förderanträge stellen möchten, müssen zudem ein Qualitätssiegel für Lead-Organisationen („Lead Organisations“) beantragen.

 

Zum Antragsfomular 

Das Qualitätssiegel für Lead- Organisationen ist Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln für Freiwilligenaktivitäten. 

Mit der Verleihung eines Qualitätssiegels für Lead- Organisationen wird bestätigt, dass Ihre Organisation über angemessene Kapazitäten verfügt, um Freiwilligenaktivitäten von hoher Qualität umzusetzen und Fördermittel zu verwalten. 

Auf Basis des Antrags bestimmt die AIBA die Gültigkeitsdauer des Qualitätssiegels für Lead-Organisationen. Eine Organisation kann mehrere Rollen mit nur einem Antrag beantragen.

Zum Antragsfomular 

Folgende Organisationen in Liechtenstein sind akkreditiert und verfügen über das ESK Qualitätssiegel:

EUROPÄISCHE UNTERSTÜTZUNG

Europäische Unterstützungs- und Anerkennungsinstrumente

Im Europäischen Solidaritätskorps gibt es sowohl für Organisationen als auch für junge Menschen eine Vielzahl an europäischen Unterstützungsangeboten und Anerkennungsinstrumenten.

SALTO steht für “Support, Advanced Learning and Training Opportunities” innerhalb des europäischen Jugendprogramms.

 

Sieben SALTO-Zentren gibt es in Europa. Seit dem Jahr 2000 bietet dieses Netzwerk vielfältige Trainings- und Unterstützungsangebote an. Damit verbessert SALTO sowohl die Qualität der geförderten Projekte wie darüber hinaus auch die Qualität der europäischen Jugendarbeit.

Angebote

SALTO kooperiert hierfür mit europäischen Einrichtungen und Institutionen wie dem Europäischen Jugendforum oder dem „Partnership between the European Commisson and the Council of Europe“. Der praktische Nutzen für Organisationen ist hoch. Er zeigt sich in Angeboten wie:

Alles auf einen Blick! Der Europäische Schulungskalender gibt dir einen Überblick über internationale Schulungsaktivitäten und Fortbildungen im Rahmen der Programme Erasmus+, Europäisches Solidaritätskorps und darüber hinaus.

 

Du bist neugierig, was Europa an Schulungsaktivitäten im Bereich der Jugend zu bieten hat? Entdecke den SALTO Training Kalender und stöbere durch das vielseitige Angebot.

 

https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/browse/

Seit Herbst 2018 existiert das „European Solidarity Corps Resource Centre“, das u.a. Organisationen und Teilnehmer/innen bei der Umsetzung des ESK unterstützt. Es stellt seine Expertise zur Verfügung und hilft, das Konzept der Solidarität im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps zu schärfen.

 

Zu den Aufgaben des Resource Center (RC) gehören:

 

  • Organisation von Trainings, Study visits, Tagungen und Kooperations- und Vernetzungsaktivitäten
  • Entwicklung und Dokumentation von Methoden und Materialien zur Unterstützung der Programmumsetzung sowie Herausgabe von praxisrelevanten Publikationen
  • Analyse und Sichtbarmachung von guten Beispielen wie auch Hindernissen in der Programmumsetzung
  • Stärken der Sichtbarkeit des Programmes sowie Sicherstellen der Synergien zwischen dem Programm und der jugendpolitischen Arbeit der Europäischen Union, Unterstützung der Nationalen Agenturen bei der Entwicklung und Umsetzung von Netzwerkaktivitäten
  • Unterstützung der Nationalen Agenturen und SALTOs in der Programmumsetzung
  • Vernetzung und Community Building auf europäischer Ebene für Organisationen

 

Das ESK Resource Center ist Teil des europäischen SALTO Netzwerks. SALTO steht für Support, Advanced Learning and Training Opportunities for Youth. Die sieben Resource Centres tragen zur Umsetzung qualitätsvoller Projekte im Jugendbereich bei.

 

Weitere Informationen zum RC: Link https://www.salto-youth.net/rc/solidarity/

Der Youthpass ist das Instrument, mit dem projektbegleitend die Lernergebnisse der jungen Menschen im Europäischen Solidaritätskorps reflektiert und dokumentiert werden. Bei Freiwilligenprojekten (ehemals: Freiwilligentätigkeiten) wird der Youthpass zwischen Teilnehmenden und Projektverantwortlichen erstellt. In Solidaritätsprojekten wird der Youthpass gemeinsam von der projektleitenden Gruppe erstellt, bei Bedarf kann ein Coach den Prozess unterstützen.

Was bringt der Youthpass?

Vom Youthpass profitieren viele. Den jungen Menschen, die den Youthpass im Projekt erstellen, hilft er die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und den weiteren Lernprozess gezielter zu planen. Der Youthpass gibt Aufschluss über die gestärkten Kernkompetenzen und kann so als Nachweis der Weiterentwicklung auch für zukünftige Bewerbungen genutzt werden.

 

Die Verantwortlichen und Fachkräfte im Format Freiwilligenprojekte profitieren durch eine breitere Anerkennung ihrer Arbeit und Sichtbarkeit des Projektes nach aussen.

In Solidaritätsprojekten können assoziierte Partner (z.B. Bürgermeister/in, Vertreter/in der unterstützenden Organisation) durch eine Mitzeichnung des Youthpass die Anerkennung stärken.

 

Link: Der Youthpass wird online erstellt unter www.youthpass.eu.

Das Zertifikat kann für alle jungen Menschen ausgestellt werden, die ihren Freiwilligendienst im ESK abgeschlossen und den Teilnehmendenbericht eingereicht haben.

 

Das Zertifikat wird von derjenigen Organisation ausgestellt, die den Einsatz im ESK-Portal angeboten hat. Die jungen Menschen können anschliessend ihr Zertifikat in der gewünschten Sprache über ihr Profil im ESK-Portal abrufen, speichern und ausdrucken. Es umfasst sowohl den Namen der Aufnahmeorganisation als auch die Dauer des Aufenthaltes.

 

Im User Guide zum PASS ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden.

 

Für Teilnehmende an Solidaritätsprojekten steht das ESK-Zertifikat bisher nicht zur Verfügung.

News

DiscoverEU Inclusion Ombudsman Award
8. Juli 2026

DiscoverEU Inclusion gewinnt European Ombudsman Award 2026!

Die DiscoverEU Inclusion Action wurde mit dem European Ombudsman Award for Good Administration 2026 in der Kategorie «Excellence in diversity and inclusion» ausgezeichnet. Die Verleihung würdigt eine Initiative, die jungen Menschen mit geringeren Chancen den Zugang zu Europa öffnet – und zeigt, wie gelebte Inklusion in der Praxis aussehen kann.

Das Team der Europäischen Kommission, das die DiscoverEU Inclusion Action betreut, zeigte sich sichtlich stolz über die Auszeichnung. Man empfinde es als Privileg, für eine Massnahme arbeiten zu dürfen, die jungen Menschen mit weniger Möglichkeiten das Reisen quer durch Europa ermöglicht.

DiscoverEU bietet 18-Jährigen ein kostenloses Bahnticket, um Europas kulturelle Vielfalt zu entdecken. Seit 2022 wurde das Programm gezielt erweitert, um junge Menschen mit weniger Chancen zu unterstützen – darunter Personen mit Behinderungen, gesundheitlichen Einschränkungen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Diskriminierungserfahrungen, kulturellen oder bildungsbezogenen Barrieren sowie geografischer Isolation.

Eines der ersten Projekte im Rahmen dieser Inclusion Action fand in Tschechien statt: Jugendliche aus Kinderheimen erhielten die Möglichkeit zu reisen und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen in Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Seit dem Start der Initiative konnten bereits über 5’600 junge Menschen auf diesem Weg reisen, lernen und Europa entdecken.

Der European Ombudsman Award for Good Administration gilt als Massstab für vorbildliche Verwaltungspraxis in der EU. Ausgezeichnet werden Projekte, die Transparenz, Inklusion und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stärken. Der Award würdigt damit nicht nur herausragende Initiativen, sondern setzt auch Impulse für andere EU-Institutionen, ähnliche Ansätze zu verfolgen und so das Leben der Menschen in Europa konkret zu verbessern.

Die Auszeichnung der DiscoverEU Inclusion Action macht deutlich: Mobilität und Inklusion schliessen sich nicht aus – sie gehören zusammen. Ein Ansporn auch für Liechtenstein, jungen Menschen mit weniger Chancen den Zugang zu europäischen Erfahrungen weiter zu erleichtern.

1. Juli 2026

Schreibwerkstatt für Solidaritätsprojekte

Wie entsteht aus einer Idee ein erfolgreiches Solidaritätsprojekt? Genau dieser Frage widmete sich die Schreibwerkstatt für Solidaritätsprojekte in Liechtenstein vom 6. bis 9. Juni 2026. Das praxisorientierte Training unterstützte die Teilnehmenden dabei, eigene Projektideen zu entwickeln, zu vertiefen und konkrete Schritte für die Umsetzung zu planen. 

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Anforderungen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK), sondern auch wichtige Kompetenzen im Projektmanagement, Resilienz und im achtsamen Umgang mit herausfordernden Situationen. Ziel war es, die Teilnehmenden zu befähigen, eigenständig Projekte zu gestalten und gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit sensiblen und anspruchsvollen Situationen zu gewinnen. 

Durchgeführt wurde das Training von Nathalie Jahn (aha – Jugendinformation Liechtenstein) in Zusammenarbeit mit Nicole Ziel (AIBA). Die organisatorische Unterstützung übernahm Lea Sele (AIBA). 

Insgesamt nahmen zehn Personen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern teil – darunter Jugendarbeitende aus Jugendzentren, Personen in leitenden und koordinierenden Funktionen, ehrenamtlich Engagierte aus Vereinen sowie Vertreter/innen aus dem Sportbereich. Besonders bereichernd war die internationale Zusammensetzung der Gruppe: Teilnehmende aus fünf Programmländern brachten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein und förderten so einen wertvollen Austausch. Die Arbeitssprache des Trainings war Deutsch. 

Die Schreibwerkstatt zeigte einmal mehr, wie wichtig praxisnahe Unterstützung, Vernetzung und gemeinsames Lernen sind, um junge Menschen und Organisationen bei der Umsetzung wirkungsvoller Solidaritätsprojekte zu stärken.

22. Juni 2026

Weiterbildung (NET)  |  KI in Erasmus+ Jugend und ESK – Digitalen Wandel aktiv gestalten

28. September bis 2. Oktober 2026

Deutschland

Praxisorientierte KI-Schulung für Organisationen aus den Bereichen Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps (ESK): KI verstehen, Tools testen, über Chancen und Risiken reflektieren und konkrete Anwendungen für die eigene Arbeit entwickeln.

Die rasante Entwicklung von KI verändert die Praxis der Jugendarbeit und des gesellschaftlichen Engagements. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für Kommunikation, Projektmanagement und Bildungsprozesse – bringt jedoch zugleich Herausforderungen mit sich. Viele Organisationen stehen vor der Frage, wie sie diese Entwicklungen sinnvoll, reflektiert und wirksam in ihre Arbeit integrieren können. 

Dieses Training bietet einen praxisnahen Rahmen, um genau hier anzusetzen: Es unterstützt Teilnehmende dabei, KI-gestützte Werkzeuge kompetent zu nutzen, Chancen und Risiken abzuwägen und konkrete Anwendungen für ihre Arbeit – insbesondere im Kontext von Erasmus+ Jugend und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) – zu entwickeln. 

Zielgruppe

Dieses Training richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit und des Engagement-Bereichs, die ihre Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) stärken möchten. Teilnehmende mit unterschiedlichen Vorerfahrungen im digitalen Bereich sind willkommen – erste Berührungspunkte sind bereits ausreichend.

Zielsetzung

Das Training verfolgt das Ziel, Fachkräfte darin zu stärken, KI sinnvoll in ihre Praxis zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen dabei: 

  • Verständnis von KI und digitalem Wandel: Einblick in zentrale Entwicklungen, Begriffe und Anwendungsbereiche im Kontext Jugendarbeit und Engagement 
  • Praxisorientierter Einsatz von KI-Tools: Kennenlernen und Ausprobieren ausgewählter Anwendungen für Planung, Kommunikation und Projektarbeit 
  • Reflexion von Chancen und Risiken: Auseinandersetzung mit ethischen, pädagogischen und organisatorischen Fragestellungen 
  • Transfer in die eigene Praxis: Erarbeitung von Strategien zur nachhaltigen Integration digitaler Ansätze in die eigene Organisation 

Die Teilnehmenden werden: 

  • KI-Tools praktisch erproben: In einem «Praxislabor» verschiedene Anwendungen kennenlernen und für die eigene Arbeit testen 
  • Von- und miteinander zu lernen: Erfahrungen, Einsatzmöglichkeiten und gute Beispiele austauschen und voneinander profitieren 
  • Feedback erhalten: Im Rahmen von Peer-Learning und kollegialer Beratung Rückmeldungen zu eigenen Ideen erhalten 
  • Reflexion vertiefen: Chancen, Grenzen und Verantwortung im Umgang mit KI gemeinsam zu diskutieren 

Die Trainingstage gliedern sich in eine Einführung, zwei intensive Praxisphasen sowie eine Abschlussphase. 

Rahmen- und Teilnahmebedingungen

Termin: 28. September bis 2. Oktober 2026 (Anreise am ersten Tag, Abreise am letzten Tag)
Ort: Deutschland (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben)
Anzahl der Teilnehmenden: ca. 25 Personen
Arbeitssprache: Deutsch

Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie aktiv an allen Phasen des Trainings teilnehmen und ihre Erfahrungen sowie Perspektiven einbringen. Da das Training stark praxis- und anwendungsorientiert ist, gilt darüber hinaus: 

  • Eigenes Arbeitsgerät: Während des Trainings arbeiten die Teilnehmenden intensiv selbstständig, probieren Anwendungen aus und entwickeln eigene Ansätze. Dafür ist es erforderlich, ein eigener Laptop (privat oder vom Arbeitgeber gestellt) mitzubringen. Für Teilnehmende ohne eigenes Gerät besteht die Möglichkeit, für die Dauer des Trainings ein Laptop von JUGEND für Europa zu leihen. Diese sind jedoch nur in begrenzter Anzahl verfügbar. Ein entsprechender Bedarf muss im Bewerbungsprozess angegeben werden. 
  • Nutzung von KI-Tools und Software: Im Rahmen des Trainings werden verschiedene KI-gestützte Tools und Anwendungen eingesetzt und praktisch erprobt. Dabei wird, soweit möglich, mit frei zugänglichen bzw. kostenlosen Angeboten gearbeitet. Die Teilnehmenden sollten bereit sein, erforderliche Tools und Software eigenständig auf ihrem Laptop zu installieren und im Training aktiv zu nutzen. Es gelten die jeweiligen Nutzungsbedingungen und Regelungen der einzelnen Anbieter. 
  • Datenschutz und Nutzung digitaler Dienste: Die Nutzung von KI-Tools und Online-Plattformen kann die Erstellung von Benutzerkonten erfordern. Mit der Teilnahme am Training erklären sich die Teilnehmenden bereit, die jeweiligen Datenschutzbestimmungen sowie Nutzungsbedingungen der eingesetzten Tools zu akzeptieren und, sofern notwendig, ihre E-Mail-Adresse sowie weitere grundlegende Daten für die Registrierung zu verwenden. Eine Teilnahme auch ohne die Akzeptanz der Datenschutz- sowie Nutzungsbestimmungen ist möglich

Dieses Training bietet eine gute Gelegenheit, sich mit den zentralen Fragen des digitalen Wandels auseinanderzusetzen, neue Kompetenzen im Umgang mit KI zu erwerben und erste Ideen und Ansätze zu entwickeln. Nutzen Sie die Chance, Ihre Arbeit zukunftsorientiert weiterzudenken.

Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung findest du auf der SALTO-Plattform: https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/training/ki-in-erasmus-jugend-und-esk-digitalen-wandel-aktiv-gestalten-deutschsprachig.15006/

Anmeldeschluss: 14. August 2026

ENGAGEMENT & PROJEKTE

Engagement im ESK

Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.

JUGENDPROJEKTE IN EUROPA

Freiwilligendienst in Europa"

Junge Menschen aus ganz Europa teilen ihre Erfahrungen, Ideen und Projekte. Lass dich inspirieren und entdecke Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

PROJEKTE AUS EUROPA

Projektbeispiele

TOOLS & SYSTEME

Tools zur Antragsstellung und Projektdurchführung

Folgende Tools werden vor und während der Projektdurchführung gebraucht:

EU-Login

Hier können Sie ein Nutzerkonto für Ihre E-Mail-Adresse anlegen.

Organisation Registration System

Registrieren Sie hier Ihre Organisation und erhalten Sie eine OID. Weitere Infos im Online-Kurs der e+ Akademie.“

Beneficiary Module

Hier können Sie Ihre Projekte aus der ESK-Programmgeneration 2021 – 2027 verwalten und abrechnen.

Entfernungsrechner

Berechnen Sie die Wegstrecken für Ihre Reisekostenzuschüsse.

Placement Administration and Support System (PASS)

Hier können Sie junge Menschen für Ihre Projekte finden und das Matching durchführen.

Freiwilligentraining

Hier können Sie Ihre Freiwilligen zu den verpflichtenden Begleitseminaren anmelden.

Angebot zum Sprachenlernen: EU Academy

Hier können Sie Ihren Freiwilligen Zugang zum ESK-Sprachendienst bieten.

Datenbank der akkreditierten Organisationen

Hier können Sie alle akkreditierten Organisationen im ESK einsehen.

Antragsformular fürs Qualitätssiegel

Hier können Sie Ihr Qualitätssiegel beantragen.

Projektplattform für ESK-Projekte

Hier können Sie alle vom ESK finanzierten Projekte einsehen.

IT Dokumentation

Hier erhalten sie weitere Informationen zu den verschiedenen IT-Tools.

Plattform für Erasmus+ und ESK (EESCP)

Hier finden Sie das Antragsformular für Solidaritätsprojekte und stellen Ihren Budgetantrag.

JUGENDENGAGEMENT

Engagement im ESK

Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.

HÄUFIGE FRAGEN

FAQ

Es werden spezielle Formate, insbesondere Freiwilligenteams, kürzere individuelle Freiwilligendienste sowie Solidaritätsprojekte angeboten. Ausserdem gibt es finanzielle Unterstützung für die Einbeziehung von jungen Menschen mit geringeren Chancen in Form einer Pauschale sowie der Möglichkeit, aussergewöhnliche Kosten zu beantragen.

Die Beteiligung junger Menschen mit geringeren Chancen stellt eine Förderpriorität im ESK dar. Darunter werden im Rahmen der EU-Jugendprogramme Jugendliche verstanden, die im Vergleich zu Gleichaltrigen im Hinblick auf eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, grenzüberschreitender Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe aus im Nachteil sind. Die Gründe für die Benachteiligung können z.B. Behinderungen, Lernschwierigkeiten, wirtschaftliche Schwierigkeiten oder ein Fluchthintergrund sein.

Die Bandbreite der Organisationen, die sich am Europäischen Solidaritätskorps beteiligen können, ist gross: zum Beispiel NGOs, Hilfs- und Umweltorganisationen, Jugendverbände und -einrichtungen, nicht formale Bildungseinrichtungen, nationale und lokale Behörden oder Unternehmen.

  • Antragstellende Organisation
  • Entsendeorganisation
  • Aufnahmeorganisation

Du kannst dich bereits mit 17 Jahren für das Europäische Solidaritätskorps melden – teilnehmen kannst du allerdings erst, wenn du volljährig bist. Die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren zu Beginn deines Einsatzes.

Du musst ausserdem deinen rechtmässigen Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem der folgenden Partnerländer haben:

  • Nordmazedonien und Türkei
  • Liechtenstein, Island und Norwegen
  • Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien
  • Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine
  • Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien, Tunesien

 

Junge Menschen, die bereits einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) oder eine Freiwilligenaktivität im Rahmen von Erasmus+ oder dem ESK absolviert haben, die länger als 2 Monate dauerte, können leider an keinem weiteren individuellen -Freiwilligendienst im Europäischen Solidaritätskorps teilnehmen.

Wenn du dich für das Europäische Solidaritätskorps interessierst und alles darüber wissen möchtest, dann kannst du dich auf dem Europäischen Jugendportal ausführlich informieren und in der Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps registrieren. Du hast dann die Möglichkeit, selber ein Projekt, das dich interessiert, zu finden und Kontakt aufzunehmen. Du kannst aber auch von Organisationen, die sich für dich aufgrund deines angegebenen Profils interessieren, gefunden und angeschrieben werden.

In der Regel sind keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Denn wenn du an einem Projekt im Ausland mitmachst, erhältst du selbstverständlich auch sprachliche Unterstützung.

Neben einem Online-Sprachkurs, dem Online Linguistic Support, welchen die EU-Kommission in vielen Sprachen online zur Verfügung stellt, kannst du an einem Kurs an der VHS oder an einem ähnlichen Präsenzkurs vor Ort teilnehmen.

Ja, jeder Freiwillige, der den Freiwilligendienst im ESK abgeschlossen hat, bekommt ein Zertifikat.

Achtung: Um ein Zertifikat zu erhalten, musst du dich vor deinem Freiwilligendienst im ESK-Portal registriert haben und über das PASS-Tool mit einer Organisation „gematched“ worden sein.

Die Aufnahmeorganisationen müssen bei Antragstellung bekannt sein, die Entsendepartner hingegen nicht. Falls die Entsendepartner noch nicht bekannt sind, geben Sie im Antrag zur Berechnung der Entfernungspauschale eine möglichst realistische Reisedistanz an.

Bitte übermitteln Sie mit Ihrem Antrag eine Ehrenwörtliche Erklärung (Declaration of Honour). Die Vorlage für die Erklärung befindet sich im Antragsformular. Bitte lassen Sie das Dokument vom rechtlichen Vertreter der antragstellenden Organisation unterschreiben.

Bei Freiwilligendiensten und Freiwilligenteams übermitteln Sie bitte ausserdem für jede Aktivität einen Wochenplan, der die Aufgaben der jungen Menschen anhand einer Standardwoche darlegt. Die Vorlage für den Wochenplan befindet sich im Antragsformular.

Um Projekte im Europäischen Solidaritätskorps beantragen zu können, benötigt jede Organisation, Institution oder Gruppe junger Menschen zunächst einen Identifikationscode (OID). Dies ist ein neunstelliger Code, den Sie bei der einmaligen Anmeldung im Registrierungssystem (ORS) erhalten. https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/organisation-registration/screen/home

Die OID ist Ihr elektronischer Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung. Er muss im Antragsformular angegeben werden.

DOKUMENTE & MATERIALIEN

Downloads

Hier finden Sie wichtige Dokumente, Leitfäden und Informationsmaterialien zum Europäischen Solidaritätskorps zum Herunterladen.

JUGENDENGAGEMENT

Engagement im ESK

Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.

KONTAKT & INFORMATION

Kontakt

Bei Fragen zum Europäischen Solidaritätskorps stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten Nationalagentur für Erasmus+ und ESK

Nicole Ziel

aha – Tipps und Infos für junge Leute

Samantha Fernandes da Silva

Nathalie Jahn